Wie reduziere ich die Krankentage (Absentismus)

Absentismus - Krankentage reduzieren

Benefitcard 44€ Sachbezug

Diese stellen ein tolles wie flexibles Instrument der Personalsteuerung dar. mehr

Erholungsbeihilfe

Manchmal ist gezielte Erholung in Form von Reisen oder Kuraufenthalten notwendig, um die Gesundheit zu erhalten oder zu kräftigen. mehr

10.000€ Sachbezug

Ein Arbeitgeber gibt seinem Arbeitnehmer als zusätzliche Vergütung eine Sachzuwendung.  mehr


Arbeitszeitkonten

Überstunden, restliche Arbeitstage, Weihnachtsgeld und Sonstiges kann in Form von Wertguthaben auf ein Zeitwertkonto übertragen werden. mehr

60€ für besondere Anlässe

Besondere Anlässe wie Geburtstage, Jubiläen und bestandene Prüfungen können mit Blumen und Genussmitteln prämiert werden. mehr


Benefitcard 44€ Sachbezug

Um Mitarbeiter zu motivieren und stärker an das Unternehmen zu binden, wird zunehmend Kreativität gefragt. Aufgrund des Mangels an Fachkräften in vielen Branchen, werden betriebliche Zusatzleistungen immer wichtiger. Diese erleben durch freiwillige Zusatzleistungen Wertschätzung durch ihren Dienstherren. Das Image des Arbeitgebers wird auf einfache Art und Weise verbessert, was ihnen auch die Rekrutierung neuer Fachkräfte erleichtert.

Eine gute Idee, um die Stimmung in der Belegschaft zu verbessern, sind Sachzuwendungen. Diese stellen ein tolles wie flexibles Instrument der Personalsteuerung dar. Zusätzlich zum Gehalt können diese im Rahmen der Freigrenze von 44 Euro ohne Steuern und Sozialabgaben den Mitarbeitern zur Verfügung gestellt werden. Der Aufwand für den Arbeitgeber ist in der Administration gering. Eine echte win-win-Situation entsteht dabei. Der Arbeitnehmer hat mehr netto von seinem Bruttolohn übrig und der Arbeitgeber spart Lohnnebenkosten ein. Außerdem schafft er es die Mitarbeiter zu motivieren und zu binden. Eine echte Alternative zur klassischen Gehaltserhöhung also.

Beliebte Sachzuwendungen sind beispielsweise Tankgutscheine, Gutscheinkarten oder Prepaid-Kreditkarten. Gerade Gutscheine und Kreditkarten sind einfache wie flexible Bausteine. Der Arbeitnehmer erhält eine aufgeladene Kreditkarte und kann diese an einem Ort seiner Wahl einlösen. Es gibt keine Bindung an eine feste Einlösungsstelle. Ob er das Guthaben zum Tanken, Shoppen oder im Restaurant einsetzt, bleibt ihm überlassen. Die Kreditkarten können mit dem Firmenlogo bedruckt werden, um die Identifikation des Mitarbeiters mit seinem Arbeitgeber zu steigern.

In dem Zusammenhang sind auch sogenannte "anlassbezogene Zuwendungen" interessant. Der Arbeitgeber darf seinen Angestellten bei Jubiläen, Geburtstagen oder anderen besonderen Ereignissen bis zu dreimal jährlich im Wert von 60 Euro etwas schenken. Lediglich eine Barauszahlung ist untersagt. Daher eignen sich Prepaid-Kreditkarten auch bei diesen Anlässen bestens. 

Erholungsbeihilfe

Jeder Arbeitnehmer benötigt von Zeit zu Zeit Erholung. Manchmal ist aber auch gezielte Erholung in Form von Reisen oder Kuraufenthalten notwendig, um die Gesundheit zu erhalten oder zu kräftigen. Dies kann beträchtliche Kosten verursachen. Der Arbeitgeber hat hierbei die Möglichkeit, dem Mitarbeiter Zuschüsse zu diesen Kosten in Form einer Erholungsbeihilfe zu gewähren. Diese Beihilfe kann in bar oder als Sachbezug, z.B. bei bestehenden Verträgen des Arbeitgebers mit entsprechenden Anstalten, ausgegeben werden. Sofern die Erholung nicht dazu dient, die Arbeitsfähigkeit wiederherzustellen oder Berufskrankheiten zu behandeln oder abzuwehren, sind solche Erholungsbeihilfen steuerpflichtig. Sie können allerdings pauschal mit 25 % versteuert werden und sind in Folge sozialversicherungsfrei. Dies ist pro Kalenderjahr bis zu der Freigrenze von 156 Euro für den Arbeitnehmer, bis zu 104 Euro für dessen Ehepartner und bis zu 52 Euro für jedes Kind möglich. Wichtig ist hierbei noch, dass die Erholungsmaßnahme innerhalb von drei Monaten vor oder nach der Zahlung des Arbeitgebers in Anspruch genommen wird. In welcher Form die Mitarbeiter den Zuschuss auch nutzen, sei es ein Schiffsausflug oder eine kurze Reise, erholte Mitarbeiter sind glücklichere Mitarbeiter.

10.000€ Sachbezug

Ein Arbeitgeber gibt seinem Arbeitnehmer als zusätzliche Vergütung eine Sachzuwendung.
Der Geldeswert der Sachzuwendungen kann mit einer Pauschalsteuer von 30 % versteuert werden, wenn bestimmte Bedingungen erfüllt sind.
Eine Bedingung ist, dass die Zuwendungen aus betrieblichen Gründen gegeben werden und zusätzlich zum Lohn anfallen. Oder es sind Geschenke an den Mitarbeiter. Es darf sich nicht um Geld handeln.
Eine Pauschalisierung darf nicht durchgeführt werden, wenn die Zuwendungen für einen Empfänger im Wirtschaftsjahr 10.000 Euro übersteigen oder eine einzelne Zuwendung den Betrag von 10.000 Euro übersteigt.
Die Sachzuwendungen werden in dem Jahr pauschalisiert, in dem sie entstehen. Die Pauschalisierung gilt dann für alle Sachleistungen und für alle Mitarbeiter, die diese bekommen.
Sind die Bedingungen erfüllt, muss der Arbeitgeber als Steuerpflichtiger auf die Bemessungsgrundlage für den Betrag achten, von dem die Pauschalsteuer von 30 % erhoben werden darf. Dass ist meist der Wert der Aufwendungen des Arbeitgebers zuzüglich der Umsatzsteuer.
Die Pauschalsteuer und den Solidaritätsbeitrag, vielleicht auch noch die Kirchensteuer, muss der Arbeitgeber zahlen. Beim Empfänger bleibt sie unberücksichtigt.
Der Arbeitgeber kann aber im Arbeitsvertrag festschreiben, dass der Mitarbeiter ihm die Pauschalsteuer zurückzahlt.
Beispiel: Ein Arbeitgeber schenkt seinem Mitarbeiter eine zusätzliche Vergütung zum Arbeitslohn, etwa eine Urlaubsreise im Jahr 2016. Diese Reise kostet den Arbeitgeber einschließlich Umsatzsteuer 1.000 Euro. Auf diese 1.000 Euro werden nun 30 % Steuern, 5,5 % Soli und möglicherweise noch Kirchensteuer erhoben.
Mit der Möglichkeit der Steuerpauschalierung von 30 % erhält der Arbeitgeber den Vorteil, dass er das Vergütungssystem seines Betriebes gestalten kann, so dass Arbeitnehmer für Verdienste belohnt werden können und er selbst dabei beträchtliche Einsparungen hat. Einen Praxistipp erhalten Sie hier.

Arbeitszeitkonten

Ein Zeitwertkonto funktioniert ähnlich einem Sparkonto mit dem Unterschied, dass Sie neben Geld auch Zeit einzahlen können. Überstunden, restliche Arbeitstage, Weihnachtsgeld und Sonstiges kann in Form von Wertguthaben auf ein Zeitwertkonto übertragen werden. Bei einer teilweisen oder vollständigen Freistellung, welche mit dem Arbeitgeber vereinbart wird, ist der Zugriff auf dieses Konto möglich. Arbeitnehmer, die einer hohen körperlichen Belastung beim Ausüben ihrer Tätigkeit ausgesetzt sind, können schon frühzeitig in Rente gehen. Dadurch ist ein flexibleres Arbeitsverhältnis von Seiten der Mitarbeiter als auch des Arbeitgebers möglich. Führungswechsel können besser vorbereitet werden und auch für den Arbeitgeber wird der Übergang in die Rente erleichtert. Während der Freistellung bleibt das Arbeitsverhältnis bestehen und das Wertguthaben ist im Falle einer Insolvenz des Arbeitgebers versichert. Die Auszeit kann für eine Weiterbildung oder eine wohlverdiente Reise genutzt werden. Es gibt weder eine Mindest- noch eine Höchstgrenze an Einzahlungen und sämtliche Einzahlungen sind steuer- und sozialversicherungsfrei. Erst bei Inanspruchnahme des Guthabens sind Sozialversicherungs- und Lohnsteuerbeiträge zu begleichen. Kommt es zu einem Wechsel des Arbeitgebers, wird das Guthaben ausgezahlt, übertragen oder auf einem Rentenkonto gutgeschrieben. Der jeweilige Arbeitgeber ist für die Einführung eines Zeitwertkontos verantwortlich, die Administration erfolgt extern. Eventuelle Kosten, die für den Mitarbeiter entstehen, richten sich nach der Wahl des Zeitwertkontos. Diese können jederzeit erfragt werden und werden direkt mit dem angesparten Wertguthaben beglichen.

60€ für besondere Anlässe

Aufmerksamkeiten für Mitarbeiter sind monatlich bis zu der sogenannten Freigrenze pro Person von 60,00 Euro als Betriebsausgabe abzugsfähig. Die erwähnte betriebliche Ausgabe zählt allerdings nur dann nicht zum steuerpflichtigen Arbeitslohn, wenn sie nicht überschritten ist. Die genannte Freigrenze gilt inklusive der gesetzlichen Umsatzsteuer. So bald sie überschritten wird, muss die gesamte Betriebsausgabe der Lohnsteuer und der Sozialversicherung unterworfen werden. Um die Aufmerksamkeiten gewinnmindernd berücksichtigen zu können, müssen besondere Anlässe für die Gewährung dieser vorliegen. Zum Beispiel ein gemeinsames Essen der Mitarbeiter bei einem gemeinsamen Teammeeting oder nach einem absolvierten Arbeitseinsatz. Besondere Anlässe wie Geburtstage, Jubiläen und bestandene Prüfungen können mit Blumen und Genussmitteln prämiert werden. Sachzuwendungen in Form von Gutscheinen oder weiteren Sachgeschenken wie zum Beispiel Büchern oder Tonträgern unterliegen ebenso der Freigrenze. Sehr bekannt ist zum Beispiel auch der Einsatz der Sachzuwendungen in Form von Tankgutscheinen, die der Unternehmern seinen Mitarbeitern monatlich zur Verfügung stellen kann. Zu weiteren Betriebsausgaben in der erläuterten Form gehören unter anderem auch Kaffee, Tee, Gebäck und weitere Getränke, die der Unternehmer seinen Mitarbeitern steuer- und sozialversicherungsfrei reichen kann. Einen Praxistipp erhalten Sie hier.

Kostenlose Übersicht

Sie möchten eine Übersicht mit den hier aufgeführten steuerfreien Benefits zu diesem speziellen Thema erhalten? Gerne stellen wir Ihnen diese inkl. Gesetzesgrundlage sowie mit Hinweisen zu steuerfrei und steuerpflichtig zur Verfügung. Tragen Sie hier Ihre E-Mail-Adresse ein und erhalten Sie nach einer kurzen Bestätigung zum Schutz Ihrer Daten die angeforderte Übersicht.