Wie gewinne ich Auszubildende?

Auszubildende gewinnen

tablet & smartphone

In vielen Branchen gibt es mittlerweile mehr Ausbildungsplätze als Auszubildende. mehr

Führerschein

Für junge Azubis ist es meist sehr wichtig, möglichst rasch einen Führerschein zu besitzen. mehr

Fahrgeldzuschuss

Fährt der Arbeitgeber mit dem Auto, berechnet sich der Fahrtkostenzuschuss nach dem Arbeitsweg und den Arbeitstagen. mehr


Umzugskosten

Gerade wenn ein Auszubildender seine Ausbildungsstelle antritt, ist das oft mit dem Umzug in eine andere Stadt verbunden. mehr

44€ Sachbezug bei besonderer Leistung

Eine gute Möglichkeit, um das Interesse und die Motivation von Azubis zu wecken, ist die Gewährung von Boni für besondere Leistungen. mehr

Benefitcard 44€ Sachbezug

Zusätzlich zum Gehalt können Sachzuwendungen im Rahmen der Freigrenze von 44 Euro ohne Steuern und Sozialabgaben den Azubis zur Verfügung gestellt werden. mehr


Benzingutscheine  44€ Sachbezug

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, mehr Geld in der Tasche zu haben. mehr

Essensmarken

Diese Marken können von dem Mitarbeiter in einer betriebseigenen Kantine oder in nahegelegenen Restaurants oder Lebensmittelläden eingelöst werden. mehr

Firmenwagen bei besonderer Leistung

In Kombination mit einer entsprechenden Leistungserfüllung kann so ein passendes Motivationssystem geschaffen werden. mehr


Jobticket

Vor allem für Auszubildende ist dies eine interessante Zusatzleistung, da die Anreisekosten bei einem doch noch geringeren Arbeitsentgelt getragen werden müssen. mehr

Internetpauschale

Vor allem Auszubildende können von dieser Zusatzleistung sehr profitieren. mehr


tablet & smartphone

In vielen Branchen gibt es mittlerweile mehr Ausbildungsplätze als Auszubildende. Dass es immer mehr Studienanfänger gibt, dürfte nur einer der Gründe sein. In solchen Fällen haben jedenfalls die zukünftigen Azubis die Wahl. Und natürlich wählen sie eher solche Plätze, welche eine gute Entlohnung, eine gute Zukunft und eventuell noch weitere Vorteile bieten. Vor allem aktive und interessierte Personen schätzen es, wenn ihr Engagement in irgendeiner Weise belohnt wird. So entsteht neue Motivation, weit mehr zu tun als das zwingend notwendige Mindestmaß.

Azubis sind meist noch jung und finanziell selten üppig ausgestattet. Ein kostenloses Tablet oder Smartphone dürfte einen guten Anreiz darstellen, sich für eine bestimmte Ausbildungsstelle zu bewerben. Unter welchen Bedingungen und in welchem Kontext ein Unternehmen solche Geräte ausgibt, bleibt dem gewünschten Ziel überlassen. So kann das neue Tablet einfach als eine Unterstützung für die Berufsschule an den Azubi überreicht werden. Das neue Smartphone kann aber auch für eine bestandene Prüfung versprochen werden. Auch Kombinationen sind gut möglich.

Ziel ist einerseits, dass sich neue Azubis bewerben. Andererseits will man diese aber auch entsprechend motivieren. Anerkennen von guten Leistungen ist hierbei ein geeignetes Mittel. Davon abgesehen ist es meist auch für das ausbildende Unternehmen von Vorteil, wenn die Azubis Zugang zu neuen Medien und Technologien haben.

Führerschein

Früher mussten Bewerber für eine Ausbildungsstelle meist rasch handeln, da die Plätze sehr gefragt waren. Heute wiederum fehlen in nicht wenigen Branchen die Auszubildenden. Es können nicht alle offenen Stellen besetzt werden, es herrscht ein Mangel. Die Gründe hierfür sind vielfältig. So nimmt z.B. die Anzahl der Studienanfänger laufend zu. Da das Angebot nun größer ist als die Nachfrage, haben die zukünftigen Auszubildenden oftmals die Qual der Wahl. Logischerweise wählen sie eher die Ausbildungsplätze, die eine gute Entlohnung, Zukunft und zusätzliche Vorteile bieten. Nicht immer müssen diese Vorteile primär monetärer Natur sein. Investitionen in die Zukunft sind ein starker Anreiz. Für junge Azubis ist es meist sehr wichtig, möglichst rasch einen Führerschein zu besitzen. Sei es für die Fahrt zur Arbeit oder auch zum privaten Vergnügen. Die Kosten für einen Führerschein sind vor allem für junge Leute nicht unerheblich. In weiterer Folge wird dann auch noch ein Fahrzeug benötigt und es fallen laufende Kosten an. Bietet ein Unternehmen die Finanzierung des Führerscheins, unter welchen Konditionen auch immer, an, könnte dies durchaus Leute dazu bewegen, sich für den gebotenen Ausbildungsplatz zu bewerben. Die Vorteile für den Azubi liegen auf der Hand. Er erhält bei entsprechendem Einsatz quasi zwei Ausbildungen auf einmal. Aber auch für den Arbeitgeber kann es etliche Vorteile bringen. Hat der Mitarbeiter mal den Führerschein und ist mobil, ist er, vor allem außerhalb des Stadtgebietes, zeitlich wesentlich flexibler. Bei entsprechender Erfahrung kann er dann auch Firmenfahrzeuge lenken. Und nicht zuletzt ist mit erhöhter Loyalität zu rechnen.

Fahrgeldzuschuss

Der Fahrtkostenzuschuss ist eine freiwillige Geldzahlung an den Arbeitnehmer durch den Arbeitgeber, die neben dem Lohn gezahlt wird. Fährt der Arbeitgeber mit dem Auto, berechnet sich der Fahrtkostenzuschuss nach dem Arbeitsweg und den Arbeitstagen. Diese Entfernungspauschale, die sich aus der Berechnung der steuerlich zulässigen Werbungskosten ergibt, berechnet sich so:
Als Arbeitsweg wird immer die kürzeste Strecke zwischen Wohnung und Arbeitsstätte gesehen. Es wird die Kilometerzahl für nur eine Strecke genommen, nie die Hin- und Rückfahrt. Die Kilometerzahl wird dann mit den tatsächlichen Arbeitstagen oder mit den in den Lohnsteuerrichtlinien genannten 180 Tagen pro Jahr multipliziert. Das Ergebnis wird mit 0,30 Cent multipliziert. Wird mit öffentlichen Verkehrsmitteln gefahren, können die Kosten einer monatlichen Fahrkarte ersetzt werden. Der Arbeitnehmer muss die Monatskarte dem Arbeitgeber für dessen Unterlagen geben. Der Fahrtkostenzuschuss muss versteuert werden. Das geschieht über eine Lohnsteuerpauschale von 15 %, die der Arbeitgeber zahlen muss. Eine Pauschalierung ist möglich, wenn der Fahrtkostenzuschuss für das Auto oder die öffentlichen Mittel nicht höher sind als die Entfernungspauschale der Werbungskosten, die der Arbeitgeber in seinem Lohnsteuerjahresausgleich ansetzen würde. Eine weitere Bedingung, die erfüllt sein muss, ist, dass der Fahrtkostenzuschuss neben dem Arbeitslohn gezahlt werden muss. Zu den 15 % Lohnsteuerpauschale werden noch 5,5 % Solidaritätszuschlag und möglicherweise eine Kirchensteuerpauschale erhoben. Sozialversicherungsabgaben werden nicht erhoben. Zwar muss der Arbeitgeber die Steuern ans Finanzamt zahlen. Im Arbeitsvertrag kann mit dem Arbeitnehmer vereinbart sein, dass er die Pauschalsteuer dem Arbeitgeber zurückgibt. Ist der Fahrtkostenzuschuss höher als die Entfernungspauschale der Werbungskosten, muss der Arbeitgeber den Mehrbetrag voll versteuern und der Arbeitnehmer zahlt den Betrag mit der monatlichen Lohnsteuer.
Beispiel: Ein Arbeitnehmer fährt jährlich an 190 Tagen 15 Kilometer zur Arbeit.
Als Entfernungspauschale können 190 x 15 x 0,30 Cent angesetzt werden.
Diese 855 Euro ist der jährliche Fahrtkostenzuschuss. Er wird mit 15 % Lohnsteuerpauschale und 5,5 % Soli und vielleicht eine Kirchensteuerpauschale versteuert. Die Steuerkosten zahlt der Arbeitgeber. Zahlt der Arbeitgeber nun 1000,00 Euro im Jahr, muss der Überschuss von 145,00 Euro voll nach Lohnsteuertabelle versteuert werden. Dieser Betrag wird als Lohnsteuer vom Bruttolohn dem Arbeitnehmer abgezogen.

Umzugskosten

Gerade wenn ein Auszubildender seine Ausbildungsstelle antritt, ist das oft mit dem Umzug in eine andere Stadt verbunden. Somit muss sich der Auszubildende nicht nur mit einer neuen Umgebung auseinandersetzen. Der Umzug ist oft auch mit erheblichen finanziellen Aufwendungen verbunden. Jeder Auszubildende wird daher dankbar sein, wenn der die Umzugskosten von seiner Firma ersetzt bekommt. Das ist auch steuerfrei möglich, wenn der Umzug beruflich veranlasst war. Das wird immer so sein, wenn der Auszubildende bisher weit entfernt von seiner neuen Ausbildungsstelle lebte. Es gibt in dem Fall aber Höchstgrenzen. Diese richten sich nach dem Bundesumzugskostenrecht. Die Umzugskosten, die durch den Ausbildungsbeginn in einer anderen Stadt anfallen, dürfen nicht höher sein als die höchstmögliche Umzugsvergütung nach dem Bundesumzugskostenrecht. Der Arbeitsplatzwechsel ist dann für den Mitarbeiter nicht mit zusätzlichen Kosten verbunden. So kann man fähige Mitarbeiter an eine Firma binden. Das ist vor allen Dingen in Branchen wichtig, in denen dringend Arbeitskräfte gesucht werden.

44€ Sachbezug bei besonderer Leistung

Da mittlerweile in etlichen Branchen das Angebot an Ausbildungsplätzen größer ist als die Nachfrage, haben zukünftige Auszubildende oftmals die Qual der Wahl. Es herrscht ein Mangel an willigen Azubis. Gründe dafür gibt es gewiss viele. Eine steigende Anzahl an Studienanfängern ist nur einer davon. Logischerweise wählen Azubis eher die Plätze, welche eine gute Entlohnung, gute Zukunftsaussichten und sonstige Vorteile bieten. Vor allem aufgeweckte, interessierte Personen suchen sich Unternehmen, die ihren Willen wertschätzen. Eine gute Möglichkeit, um das Interesse und die Motivation von Azubis zu wecken, ist die Gewährung von Boni für besondere Leistungen. Hier bieten sich besonders gut Sachbezüge wie Tank- oder Warengutscheine an, welche bis zu einer Höhe von 44 Euro monatlich sogar steuer- und abgabenfrei sind. So können gute Schulnoten, bestandene Zwischenprüfungen, gute Beurteilungen oder z.B. erledigte Projekte honoriert werden. Neben dem zusätzlichen monetären Anreiz erfahren Azubis so auch eine Wertschätzung für ihre guten Leistungen. Ihre Erfolge werden vom Unternehmen anerkannt und belohnt. Dieser psychologische Effekt ist nicht zu unterschätzen. Fehlende Anerkennung ist immer wieder einer der Hauptgründe für eine innere Kündigung. Und wenn die Honorierung auch noch einen geldwerten Vorteil bringt, bleibt sie länger in Erinnerung.

Benefitcard 44€ Sachbezug

Um Mitarbeiter zu motivieren und stärker an das Unternehmen zu binden, wird zunehmend Kreativität gefragt. Aufgrund des Mangels an Fachkräften in vielen Branchen, werden betriebliche Zusatzleistungen immer wichtiger. Diese erleben durch freiwillige Zusatzleistungen Wertschätzung durch ihren Dienstherren. Das Image des Arbeitgebers wird auf einfache Art und Weise verbessert, was ihnen auch die Rekrutierung neuer Fachkräfte erleichtert.

Eine gute Idee, um die Stimmung in der Belegschaft zu verbessern, sind Sachzuwendungen. Diese stellen ein tolles wie flexibles Instrument der Personalsteuerung dar. Zusätzlich zum Gehalt können diese im Rahmen der Freigrenze von 44 Euro ohne Steuern und Sozialabgaben den Mitarbeitern zur Verfügung gestellt werden. Der Aufwand für den Arbeitgeber ist in der Administration gering. Eine echte win-win-Situation entsteht dabei. Der Arbeitnehmer hat mehr netto von seinem Bruttolohn übrig und der Arbeitgeber spart Lohnnebenkosten ein. Außerdem schafft er es die Mitarbeiter zu motivieren und zu binden. Eine echte Alternative zur klassischen Gehaltserhöhung also.

Beliebte Sachzuwendungen sind beispielsweise Tankgutscheine, Gutscheinkarten oder Prepaid-Kreditkarten. Gerade Gutscheine und Kreditkarten sind einfache wie flexible Bausteine. Der Arbeitnehmer erhält eine aufgeladene Kreditkarte und kann diese an einem Ort seiner Wahl einlösen. Es gibt keine Bindung an eine feste Einlösungsstelle. Ob er das Guthaben zum Tanken, Shoppen oder im Restaurant einsetzt, bleibt ihm überlassen. Die Kreditkarten können mit dem Firmenlogo bedruckt werden, um die Identifikation des Mitarbeiters mit seinem Arbeitgeber zu steigern.

In dem Zusammenhang sind auch sogenannte "anlassbezogene Zuwendungen" interessant. Der Arbeitgeber darf seinen Angestellten bei Jubiläen, Geburtstagen oder anderen besonderen Ereignissen bis zu dreimal jährlich im Wert von 60 Euro etwas schenken. Lediglich eine Barauszahlung ist untersagt. Daher eignen sich Prepaid-Kreditkarten auch bei diesen Anlässen bestens.

Benzingutscheine 44€ Sachbezug

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, mehr Geld in der Tasche zu haben. Der Arbeitgeber spielt hierbei eine große Rolle. Gehaltserhöhungen ziehen jedoch Steuern nach sich. Anders als Zusatzleistungen, die der Arbeitgeber übergibt. Ein Beispiel hierfür bildet ein Gutschein. Sehr begehrt auf diesem Gebiet ist der Tankgutschein, der auch Benzingutschein genannt wird. Ein Arbeitgeber ist in der Lage, seinem Mitarbeiter unversteuert einen Benzingutschein zu überreichen. Dieser Gutschein kann vom Mitarbeiter entgegengenommen werden, ohne steuerliche Abgaben zahlen zu müssen. Somit erhält der Arbeitnehmer den vollen Wert dessen, was der Arbeitgeber gibt. Diese Methode ist in vielen Unternehmen anerkannt und so verlassen jeden Tag einige Benzingutscheine ein Unternehmen. Von dieser Methode profitieren beide Parteien. Vorab der Arbeitnehmer, da er in vollem Maße genießen kann, was der Arbeitgeber gezahlt hat. Dazu noch der Arbeitgeber, der die Motivation seines Arbeitnehmers steigern konnte, da er ihm etwas mit einem großen Endwert überreicht hat, allerdings nicht durch eine Gehaltserhöhung. Fast jeder erreicht seine Arbeitsstelle mit dem Auto und kann somit Verwendung für einen Gutschein dieser Art finden.

Essensmarken

Viele Firmen gewähren ihren Mitarbeitern neben dem Gehalt weitere Vergünstigungen. Die Summe und Ausgestaltung dieser betrieblichen Zusatzleistungen kann bei Mitarbeitern den Ausschlag geben, die Firma zu wechseln oder dem Unternehmen treu zu bleiben. Die Ausgabe von Essensmarken als Verpflegungszuschuss ist eine Alternative. Diese Marken können von dem Mitarbeiter in einer betriebseigenen Kantine oder in nahegelegenen Restaurants oder Lebensmittelläden eingelöst werden.

Der Arbeitnehmer erhält durch den Verpflegungszuschuss eine ausgewogene Mahlzeit zu günstigen Konditionen und kann in der Kantine aus einem Angebot von mehreren Speisen wählen. Häufig bietet die Werkskantine die Möglichkeit für eine vegetarische oder besonders fettarme Ernährung. Viele Arbeitnehmer nutzen das Angebot, um einmal am Tag eine warme Mahlzeit zu erhalten, ohne selber daheim am Herd stehen zu müssen.

Ein weiterer Vorteil bei der Ausgabe von Essensmarken liegt darin, dass die Gesundheit der Arbeitnehmer durch eine ausgewogene Ernährung profitiert. Damit kommt der Arbeitgeber gleichzeitig seiner Fürsorgepflicht gegenüber seinen Angestellten nach. Die Arbeitnehmer freuen sich über eine abwechslungsreiche und gesunde Ernährung, die sie schnell und unkompliziert erhalten können.

Der Arbeitgeber muss jedoch darauf achten, dass die seitens der Steuergesetzgebung erlaubten Beträge nicht überschritten werden. Sofern diese überschritten werden, sind sie als geldwerter Vorteil zu versteuern.

Firmenwagen bei besonderer Leistung

In gar nicht so wenigen Branchen herrscht ein Mangel an geeigneten und willigen Auszubildenden. Vor allem in diesen Branchen suchen sich zukünftige Azubis das beste Angebot aus. Die Unternehmen stehen also in einem Wettbewerb um guten Nachwuchs. Betriebliche Zusatzleistungen für Auszubildende sind eine gute Möglichkeit, um sich von der Konkurrenz abzuheben. In Kombination mit einer entsprechenden Leistungserfüllung kann so ein passendes Motivationssystem geschaffen werden. Azubis stehen meist am Anfang ihrer beruflichen Laufbahn, haben noch ein geringes finanzielles Budget und wollen unabhängig werden. Der Führerschein ist hierbei ein erstes Hilfsmittel. Ein Benefit für Azubis könnte z. B. die temporäre Überlassung eines Firmenwagens bei entsprechend erbrachter Leistung sein. Wie diese Leistungsbeurteilung aussieht, bleibt dem Arbeitgeber überlassen. Für gute Schulnoten oder eine ausgezeichnete Beurteilung könnte beispielsweise ein Firmenwagen für zwei Monate zur Verfügung gestellt werden. Der Azubi freut sich über die Anerkennung seiner Leistung und wird weiter motiviert. Dies erhöht die Unternehmensbindung und der Auszubildende lernt gleichzeitig, mit den betrieblichen Vermögenswerten sorgsam umzugehen.

Jobticket

Fast jeder Arbeitnehmer muss heutzutage eine mehr oder weniger lange Anreise zum Arbeitsort in Kauf nehmen. Der zähe morgendliche Frühverkehr oder der abendliche Heimreisestau sind zwei der unangenehmen Folgen. Besteht die Möglichkeit auf öffentliche Verkehrsmittel umzusteigen, verringert dies vor allem in Ballungszentren oftmals die Hin- und Rückreisezeit. Aber auch eine Fahrkarte muss bezahlt werden. Je nach Ort und Entfernung kann sich eine Monatskarte mit bis zu 100 Euro zu Buche schlagen. Diese Kosten können zwar in der Steuererklärung berücksichtigt werden, bezahlen muss man sie aber sofort. Eine Unterstützung durch den Arbeitgeber kann hierbei helfen. Das Unternehmen kann z. B. einen Teil zu den Kosten der Monatskarte beisteuern und der Arbeitnehmer übernimmt den Rest. Das Unternehmen kann den Mitarbeitern das Jobticket aber natürlich auch gänzlich spendieren. Übernimmt der Arbeitgeber Kosten für die Fahrkarte, ist dieser Sachbezug bis zu einer Freigrenze von 44 Euro steuerfrei. Überschreitet man aber diese Freigrenze, so muss man den gesamten Betrag versteuern und auch entsprechend den Anteil zur Sozialversicherung bezahlen. Aufpassen muss der Arbeitnehmer vor allem auch dann, wenn er mehrere Sachbezüge erhält, da diese summiert werden. Vor allem auch für Auszubildende ist dies eine interessante Zusatzleistung, da die Anreisekosten bei einem doch noch geringeren Arbeitsentgelt getragen werden müssen. Unterstützung hierbei kann die Attraktivität einer Ausbildungsstelle noch erhöhen. Werden die Rahmenbedingungen beachtet, ist eine Unterstützung des Arbeitgebers für das Jobticket sowohl ein ökonomisch als auch ökologisch sinnvolles Instrument. 

Internetpauschale -50€

Das Internet bzw. ein Internetzugang ist mittlerweile für viele Arbeitnehmer ein unverzichtbares Arbeitsinstrument. Neben dem Benutzen unternehmensbezogener Webanwendungen und dem Versenden von Emails, dient das Internet vor allem auch als primäre Wissens- und Kontaktquelle. Kaum jemand will privat darauf verzichten. Unterstützung hierfür durch den Arbeitgeber bildet also gewissermaßen auch eine Brücke zwischen Beruf und Privatleben. Diese Zusatzleistung ist zwar steuerpflichtig, liegt der gewährte Betrag aber bei maximal 50 Euro, so kann dieser pauschal mit 25 % versteuert werden. Sozialversicherungsbeitrag fällt keiner an. Viele Mitarbeiter nutzen ihren privaten Internetanschluss auch für berufliche Tätigkeiten oder zu Weiterbildungszwecken. Eine Unterstützung in Form einer Internetpauschale trägt diesem Umstand Rechnung. Vor allem auch Auszubildende können von dieser Zusatzleistung sehr profitieren, öffnet das Internet doch das Tor zu einer unüberschaubaren Fülle an Lern- und Informationsmaterial, welches bei der Ausbildung sehr unterstützen kann. Neben der höheren Unternehmensbindung gewinnt der Arbeitgeber dabei auch Mitarbeiter, welche sich selbständig informieren und mit neuen Medien umgehen können.

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