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Die Zivilisationen entwickelten sich weiter, das Rad der Zeit lief immer schneller. Die arbeitsteilige Wirtschaft entstand. Wie vermutlich unsere Großeltern und Eltern, wuchsen viele mit dem Credo auf, dass man Tag und Nacht für Wohlstand kämpfen und arbeiten soll und muss. Unternehmen zeigten Dinge, die man unbedingt haben musste. Ihr Marketing wurde immer effektiver. Sie schafften es oftmals, einen Bedarf für Sachen zu wecken, die zuvor eigentlich niemandem fehlten. Für diesen Wohlstand benötigte man aber Kapital. Der Hang zu Geld und Macht führte auch zu Rücksichtlosigkeit. Neben Fernsehen und der Zeitung haben auch die neuen Technologien und Medien wie Tablet, Smartphone und Internet die Wirtschaft und Arbeitswelt nachhaltig geprägt. Heute ist man fast an jedem Ort und zu jeder Zeit erreichbar. Flexibel und anpassungsfähig soll man sein. Die vielen Veränderungen erzeugen Ängste. So kommt es, dass mancher versucht, so schnell als möglich viel Geld an zu häufen, um sich gegen negative Veränderungen abzusichern. Verlässlichkeit und Beständigkeit sehen viele nur mehr in der eigenen Familie. Andere suchen jede Möglichkeit, um weniger oder keine Steuern bezahlen zu müssen. Großkonzerne dienen hier als gute Vorbilder. Wieder andere beklagen generell den kapitalistischen Wahn und planen den Ausstieg aus der Tretmühle. Zeit wird in der Zukunft der Arbeitnehmer eine noch größere Rolle einnehmen, als es heute schon der Fall ist. Mittlerweile ist es auch schon für karrierebewusste Führungskräfte nicht mehr ungewöhnlich, dass sie eine Auszeit fordern. Früher wäre dies undenkbar gewesen. Auch schon junge Leute planen heute Auszeiten, um zu reisen oder sich weiterzubilden. Psychische Probleme und Burn-outs gibt es heute in allen Schichten von Arbeitnehmern. Die steigende Lebenserwartung, welche natürlich erfreulich ist, bringt aber auch neue Probleme. Das Arbeiten im höheren Alter und die Finanzierung der Pensionen sind hier nur zwei der Schwierigkeiten. Mancher Arbeitgeber möge sich nun fragen, ob dies alles sein Problem sei. So lange er aus einem unendlich großen Potential schöpfen kann und das Anlernen ohne großen Aufwand möglich ist, lassen sich die Probleme unter Umständen ignorieren. Im anderen Fall sollte er sich vielleicht einige Gedanken über die Zukunft der Arbeitswelt machen.