Anreize für den Vertrieb

Vertriebs-Anreize

Benefitcard 44€ Sachbezug

Um Mitarbeiter zu motivieren und stärker an das Unternehmen zu binden, wird zunehmend Kreativität gefragt. mehr

21€ Werbebotschafter

Der Arbeitgeber hat hierbei die Möglichkeit, Werbeflächen auf einem Fahrzeug des Arbeitnehmers, sei es ein Auto oder ein Motorrad, zu mieten. mehr

10.000€ Sachbezug

Ein Arbeitgeber schenkt seinem Mitarbeiter eine zusätzliche Vergütung zum Arbeitslohn, etwa eine Urlaubsreise im Jahr 2017. mehr


Arbeitszeitkonten

Ein Zeitwertkonto funktioniert ähnlich einem Sparkonto mit dem Unterschied, dass Sie neben Geld auch Zeit einzahlen können. mehr

Tantiemenmodelle

Die Zusatzprämie ist für viele Mitarbeiter ein attraktiver Baustein im Gehaltssystem geworden. Auch bei Rekrutierung neuer Fach- und Führungskräfte spielt ein möglicher Bonus eine große Rolle. mehr

Firmenwagen

Für die meisten Mitarbeiter stellt ein Firmenwagen eine zusätzliche Motivation und Bindung an den Arbeitgeber dar. mehr


Parkplatzüberlassung

Der eigene Parkplatz ist für Mitarbeiter eine sehr begehrenswerte betriebliche Zusatzleistung. mehr

Incentives

Sogenannte Incentives sind ebensolche Mittel, um beim Arbeitnehmer einen gewissen Anreiz zu erzeugen. mehr

Steueroptimierte Tantiemenmodelle

In vielen Unternehmen werden besondere Leistungen und Geschäftsergebnisse mit einer Tantieme für die Mitarbeiter honoriert. mehr


Benefitcard 44€ Sachbezug

Um Mitarbeiter zu motivieren und stärker an das Unternehmen zu binden, wird zunehmend Kreativität gefragt. Aufgrund des Mangels an Fachkräften in vielen Branchen, werden betriebliche Zusatzleistungen immer wichtiger. Diese erleben durch freiwillige Zusatzleistungen Wertschätzung durch ihren Dienstherren. Das Image des Arbeitgebers wird auf einfache Art und Weise verbessert, was ihnen auch die Rekrutierung neuer Fachkräfte erleichtert.

Eine gute Idee, um die Stimmung in der Belegschaft zu verbessern, sind Sachzuwendungen. Diese stellen ein tolles wie flexibles Instrument der Personalsteuerung dar. Zusätzlich zum Gehalt können diese im Rahmen der Freigrenze von 44 Euro ohne Steuern und Sozialabgaben den Mitarbeitern zur Verfügung gestellt werden. Der Aufwand für den Arbeitgeber ist in der Administration gering. Eine echte win-win-Situation entsteht dabei. Der Arbeitnehmer hat mehr netto von seinem Bruttolohn übrig und der Arbeitgeber spart Lohnnebenkosten ein. Außerdem schafft er es die Mitarbeiter zu motivieren und zu binden. Eine echte Alternative zur klassischen Gehaltserhöhung also.

Beliebte Sachzuwendungen sind beispielsweise Tankgutscheine, Gutscheinkarten oder Prepaid-Kreditkarten. Gerade Gutscheine und Kreditkarten sind einfache wie flexible Bausteine. Der Arbeitnehmer erhält eine aufgeladene Kreditkarte und kann diese an einem Ort seiner Wahl einlösen. Es gibt keine Bindung an eine feste Einlösungsstelle. Ob er das Guthaben zum Tanken, Shoppen oder im Restaurant einsetzt, bleibt ihm überlassen. Die Kreditkarten können mit dem Firmenlogo bedruckt werden, um die Identifikation des Mitarbeiters mit seinem Arbeitgeber zu steigern.

In dem Zusammenhang sind auch sogenannte "anlassbezogene Zuwendungen" interessant. Der Arbeitgeber darf seinen Angestellten bei Jubiläen, Geburtstagen oder anderen besonderen Ereignissen bis zu dreimal jährlich im Wert von 60 Euro etwas schenken. Lediglich eine Barauszahlung ist untersagt. Daher eignen sich Prepaid-Kreditkarten auch bei diesen Anlässen bestens. 

21€ Werbebotschafter

Werbung ist für nahezu jedes Unternehmen unerlässlich. Das eine Mal groß und laut, ein anderes Mal vielleicht vertraut und leise. In irgendeiner Form wird jedes Unternehmensangebot verbreitet oder es verbreitet sich von alleine. Auch die Mitarbeiter sind nicht zu unterschätzende Werbeträger eines Unternehmens. Eine Möglichkeit, diese Werbeträger auch privat in kleinem Ausmaß zu nutzen und gleichzeitig deren Einkommen steuerfrei etwas zu erhöhen, ist die Ausnutzung der Werbeflächenpauschale. Der Arbeitgeber hat hierbei die Möglichkeit, Werbeflächen auf einem Fahrzeug des Arbeitnehmers, sei es ein Auto oder ein Motorrad, zu mieten. Und dies kann er steuer- und abgabenfrei bis zu einer Freigrenze von 255 Euro im Jahr bzw. 21 Euro im Monat tun. Voraussetzung hierfür ist zunächst natürlich, dass der Arbeitnehmer im Besitz eines Pkws oder Motorrades ist. In weiterer Folge muss der Arbeitgeber mit dem Mitarbeiter einen eigenen Mietvertrag für die Nutzung der Werbefläche abschließen. Einkünfte aus der Werbeflächenpauschale fallen in die Einkommensart "sonstige Einkünfte" und nicht, wie manchmal angenommen, unter die Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung. Hat der Mitarbeiter also andere sonstige Einkünfte, muss auf die Freigrenze geachtet werden, sonst gilt die Vermietung nicht mehr als einkommensteuerfrei. Einen Praxistipp erhalten Sie hier.

10.000€ Sachbezug

Ein Arbeitgeber gibt seinem Arbeitnehmer als zusätzliche Vergütung eine Sachzuwendung.
Der Geldeswert der Sachzuwendungen kann mit einer Pauschalsteuer von 30 % versteuert werden, wenn bestimmte Bedingungen erfüllt sind.
Eine Bedingung ist, dass die Zuwendungen aus betrieblichen Gründen gegeben werden und zusätzlich zum Lohn anfallen. Oder es sind Geschenke an den Mitarbeiter. Es darf sich nicht um Geld handeln.
Eine Pauschalisierung darf nicht durchgeführt werden, wenn die Zuwendungen für einen Empfänger im Wirtschaftsjahr 10.000 Euro übersteigen oder eine einzelne Zuwendung den Betrag von 10.000 Euro übersteigt.
Die Sachzuwendungen werden in dem Jahr pauschalisiert, in dem sie entstehen. Die Pauschalisierung gilt dann für alle Sachleistungen und für alle Mitarbeiter, die diese bekommen.
Sind die Bedingungen erfüllt, muss der Arbeitgeber als Steuerpflichtiger auf die Bemessungsgrundlage für den Betrag achten, von dem die Pauschalsteuer von 30 % erhoben werden darf. Dass ist meist der Wert der Aufwendungen des Arbeitgebers zuzüglich der Umsatzsteuer.
Die Pauschalsteuer und den Solidaritätsbeitrag, vielleicht auch noch die Kirchensteuer, muss der Arbeitgeber zahlen. Beim Empfänger bleibt sie unberücksichtigt.
Der Arbeitgeber kann aber im Arbeitsvertrag festschreiben, dass der Mitarbeiter ihm die Pauschalsteuer zurückzahlt.
Beispiel: Ein Arbeitgeber schenkt seinem Mitarbeiter eine zusätzliche Vergütung zum Arbeitslohn, etwa eine Urlaubsreise im Jahr 2016. Diese Reise kostet den Arbeitgeber einschließlich Umsatzsteuer 1.000 Euro. Auf diese 1.000 Euro werden nun 30 % Steuern, 5,5 % Soli und möglicherweise noch Kirchensteuer erhoben.
Mit der Möglichkeit der Steuerpauschalierung von 30 % erhält der Arbeitgeber den Vorteil, dass er das Vergütungssystem seines Betriebes gestalten kann, so dass Arbeitnehmer für Verdienste belohnt werden können und er selbst dabei beträchtliche Einsparungen hat. Einen Praxistipp erhalten Sie hier.

Arbeitszeitkonten

Ein Zeitwertkonto funktioniert ähnlich einem Sparkonto mit dem Unterschied, dass Sie neben Geld auch Zeit einzahlen können. Überstunden, restliche Arbeitstage, Weihnachtsgeld und Sonstiges kann in Form von Wertguthaben auf ein Zeitwertkonto übertragen werden. Bei einer teilweisen oder vollständigen Freistellung, welche mit dem Arbeitgeber vereinbart wird, ist der Zugriff auf dieses Konto möglich. Arbeitnehmer, die einer hohen körperlichen Belastung beim Ausüben ihrer Tätigkeit ausgesetzt sind, können schon frühzeitig in Rente gehen. Dadurch ist ein flexibleres Arbeitsverhältnis von Seiten der Mitarbeiter als auch des Arbeitgebers möglich. Führungswechsel können besser vorbereitet werden und auch für den Arbeitgeber wird der Übergang in die Rente erleichtert. Während der Freistellung bleibt das Arbeitsverhältnis bestehen und das Wertguthaben ist im Falle einer Insolvenz des Arbeitgebers versichert. Die Auszeit kann für eine Weiterbildung oder eine wohlverdiente Reise genutzt werden. Es gibt weder eine Mindest- noch eine Höchstgrenze an Einzahlungen und sämtliche Einzahlungen sind steuer- und sozialversicherungsfrei. Erst bei Inanspruchnahme des Guthabens sind Sozialversicherungs- und Lohnsteuerbeiträge zu begleichen. Kommt es zu einem Wechsel des Arbeitgebers, wird das Guthaben ausgezahlt, übertragen oder auf einem Rentenkonto gutgeschrieben. Der jeweilige Arbeitgeber ist für die Einführung eines Zeitwertkontos verantwortlich, die Administration erfolgt extern. Eventuelle Kosten, die für den Mitarbeiter entstehen, richten sich nach der Wahl des Zeitwertkontos. Diese können jederzeit erfragt werden und werden direkt mit dem angesparten Wertguthaben beglichen.

Tantiemenmodelle

In vielen Unternehmen und Branchen sind variable Vergütungsanteile und Bonussysteme üblich. Nicht nur im Vertriebe wird mit Tantiemenmodellen gearbeitet. Die Personalkosten können damit flexibel an Zielvorgaben sowie den unternehmerischen Erfolg angepasst werden. Außerdem dienen Tantiemenmodelle der Motivation der Mitarbeiter und der stärkeren Identifikation mit den Unternehmenszielen. Die Zahlung des Bonus am Jahresende kann an individuelle Ziele oder Team- / Unternehmensziele geknüpft werden. Auch eine Kombination aus beiden ist denkbar. Die Interessen von Unternehmern und Arbeitnehmern werden mit einem ansprechenden variablen Gehaltsmodell stärker verbunden.

Die Zusatzprämie ist für viele Mitarbeiter ein attraktiver Baustein im Gehaltssystem geworden. Auch bei Rekrutierung neuer Fach- und Führungskräfte spielt ein möglicher Bonus eine große Rolle. Zudem gewinnt der Arbeitgeber ein weiteres Führungsinstrument.
Mit der Einführung von Bonifikationen können Unternehmen ihre Personalkosten flexibler gestalten. Die Fixkosten können zu Gunsten von erfolgsabhängigen Tantiemen reduziert werden. Im Gehaltsbudget muss eine Tantieme für die Belegschaft bei der Planung mit berücksichtigt werden.

Bei der Umsetzung eines Tantiemenmodells für Mitarbeiter gibt es einige wichtige Punkte zu beachten, damit sie von Erfolg gekrönt ist. Die Regeln zur Erreichung eines Bonus müssen klar und für die Arbeitnehmer transparent sein. Außerdem sollten sie möglichst einheitlich in den Abteilungen gelten. Insbesondere die Maßstäbe zur Beurteilung für die Zielerreichung sollten einfach nachvollziehbar sein. Der erreichbare Bonus sollte ebenso wie die dazugehörigen Vorgaben in seiner Höhe kommuniziert werden. Nicht zuletzt muss das Tantiemenmodell in die Vergütungspolitik eines Unternehmens passen. Ansonsten droht der positive Effekt zu verpuffen. Vor allem die Mischung aus Fixgehalt und variablem Anteil muss marktgerecht sein.

Firmenwagen

Für die meisten Mitarbeiter stellt ein Firmenwagen eine zusätzliche Motivation und Bindung an den Arbeitgeber dar. Vor allem bei Führungskräften oder im Vertrieb stellt der Arbeitgeber gerne einen Firmenwagen zur Verfügung. Die Nutzungsbedingungen werden in einer Vereinbarung geregelt. In aller Regel kann dieser auch für private Zwecke genutzt werden. Allerdings ist er dann als sogenannter geldwerter Vorteil zu versteuern. Gängig ist eine pauschale Besteuerung von einem Prozent des Neupreises des Autos nach Liste. Bei einem Neupreis von 30.000 Euro müssten also 300 Euro versteuert werden. Alternativ kann ein Fahrtenbuch geführt werden, welches private von dienstlichen Fahrten trennt.
Dafür übernimmt der Arbeitgeber alle mit dem Fahrzeug zusammenhängenden Kosten. Dazu gehören neben dem Benzin auch Inspektionskosten, Versicherungsbeiträge, anfallende Reparaturen oder die Anschaffung von Winterreifen. Für den Arbeitnehmer ist die Nutzung eines Dienstwagens bequem, da keine unerwarteten Kosten mehr auf ihn zukommen können. Zudem gilt für viele Arbeitnehmer ein Dienstwagen als Statussymbol und Privileg.
Für den Arbeitgeber lohnt es sich ebenfalls einen Dienstwagen zur Verfügung zu stellen. Die Zufriedenheit von wichtigen Mitarbeitern steigt und die Fluktuation sinkt. Die Kosten für Anschaffung und Unterhalt des Fuhrparks können als Betriebsausgaben geltend gemacht werden.

Parkplatzüberlassung

Der eigene Parkplatz ist für Mitarbeiter eine sehr begehrenswerte betriebliche Zusatzleistung. Arbeitgeber müssen die steuerliche Würdigung beachten, wenn sie ihren Angestellten einen kostenlosen Stellplatz zur Verfügung stellen.

Parkplatz für Mitarbeiter: Würdigung in der Lohnsteuer

Wenn bei dieser betrieblichen Zusatzleistung der Entlohnungscharakter im Vordergrund steht, kann sie als geldwerter Vorteil der Lohnsteuer unterliegen - wie die Privatnutzung eines Firmenwagens. In vielen Firmen überwiegt aber das eigenbetriebliche Interesse. Wenn der Arbeitgeber dieses gegenüber dem Finanzamt überzeugend darlegen kann, hat die Parkplatzgestellung keine lohnsteuerlichen Folgen. Ein Arbeitgeberinteresse lässt sich schon dann nachweisen, wenn aufgrund der Verkehrssituation in der betreffenden Stadt ein pünktlicher Arbeitsbeginn der Mitarbeiter ohne Stellplatz unwahrscheinlich wäre. Sie müssten einfach zu lange in der Umgebung ihrer Firma nach einer Abstellmöglichkeit für ihr Fahrzeug suchen. Dass sie deswegen eine Stunde früher daheim losfahren, muss als unzumutbar gelten. Das Finanzamt vermutet hingegen regelmäßig einen geldwerten Vorteil für die Arbeitnehmer, wenn nur die Führungsriege des Unternehmens kostenlose Parkplätze erhält. Das betrifft auch und gerade eine Anmietung von Tiefgaragenplätzen. Arbeitgeber sind eher auf der sicheren Seite, wenn sie die Stellplätze auf dem eigenen Betriebsgelände zur Verfügung stellen. Eine Anmietung von externen Flächen ist dennoch ohne geldwerten Vorteil für die Arbeitnehmer möglich, wenn das betriebliche Interesse ganz eindeutig überwiegt und alle Arbeitnehmer gleichmäßig begünstigt werden.

Umsatzsteuer bei der Vermietung von Parkplätzen an Angestellte

Es gibt auch den Fall, dass Firmen für ihre Belegschaft Parkplätze anmieten, diese aber nicht vollkommen kostenlos ihren Mitarbeitern überlassen. Sie erheben einen gewissen Obolus für jeden vergebenen Stellplatz, weil es möglicherweise zu wenige davon gibt. Das ist natürlich statthaft, unterliegt aber der Umsatzsteuer. Vielfach vermieten die Firmen den Parkplatz an die Kollegen für weniger Geld, als sie selbst dafür bezahlen. Der Betrag wird vom Gehalt einbehalten. Dabei müssen die begünstigten KollegInnen auch die Umsatzsteuer zahlen, die schließlich die Firma an den Vermieter ebenfalls entrichtet.

Incentives

Über Anerkennung für sehr gut geleistete Arbeit erfreut sich vermutlich jeder. Hat diese Anerkennung auch noch einen materiellen Anteil, bleibt sie meist besser im Gedächtnis haften und motiviert zusätzlich. Sogenannte Incentives sind ebensolche Mittel, um beim Arbeitnehmer einen gewissen Anreiz zu erzeugen. Die Ziele dahinter können vielfältig sein. Vielleicht will man die Mitarbeiter belohnen und zu noch mehr Leistung motivieren. Vielleicht will man aber auch Danke sagen für die Loyalität zum Unternehmen. Es sind aber auch andere Ziele wie z. B. eine Reduzierung von Fehltagen möglich. Incentives werden überwiegend als Sachgeschenke wie Reisen, Sport- oder Konzerttickets oder Teilnahmemöglichkeiten an sonstigen Veranstaltungen ausgegeben, aber auch Geldprämien oder berufliche Aufstiegsmöglichkeiten sind möglich. Mittels Incentives werden in erster Linie die Außendienstmitarbeiter im Vertrieb zu Mehrleistung angespornt. Oftmals beruht die Vergabe auch auf zeitlich begrenzten Wettbewerben. Sofern ein Incentive nicht im überwiegend betrieblichen Interesse gewährt wird, stellt es für den Arbeitnehmer einen geldwerten Vorteil dar, welcher versteuert werden muss. Der Arbeitgeber kann diesen in der Regel pauschal mit 25 % versteuern. Wird Mehrleistung entsprechend anerkannt und belohnt, sind Mitarbeiter meist gerne bereit, mehr als nur ihre Pflicht zu tun.

Steueroptimierte Tantiemenmodelle

In vielen Unternehmen werden besondere Leistungen und Geschäftsergebnisse mit einer Tantieme für die Mitarbeiter honoriert. Ein variabler Gehaltsanteil mit einer jährlichen Bonuszahlung ist nicht nur im Vertrieb inzwischen gängige Praxis geworden. Als zusätzliche Vergütung für den Arbeitnehmer sind Tantiemen Einnahmen aus nichtselbständiger Arbeit und in voller Höhe zu versteuern. In der Regel fällt der maximale Steuersatz von 42 Prozent auf die Sonderzahlung an, so dass diese in der Nettoauszahlung deutlich geschmälert wird. Außerdem können auch Sozialversicherungsbeiträge anfallen. Ist die Tantieme geringer als die monatliche Beitragsbemessungsgrenze, fallen weitere Abzüge beim Arbeitnehmer an.

Für den Arbeitnehmer gibt es verschiedene Möglichkeiten, um die Tantieme seines Arbeitgebers steueroptimiert zu erhalten oder anzulegen. Wer als Arbeitnehmer mehr netto vom Brutto seiner Sonderzahlung haben will, sollte eine betriebliche Altersversorgung oder einen Sachbezug in Betracht ziehen.

Eine Sonderzahlung ist für den Aufbau einer betrieblichen Altersversorgung bestens geeignet. Unabhängig von der gewählten Variante der bAV können Steuern und Sozialabgaben eingespart werden. Als Durchführungsweg sind eine klassische Direktversicherung, eine Unterstützungskasse, ein Pensionsfonds oder die Pensionskasse denkbar. Die Umwandlung der Tantieme in die eigene Altersversorgung gilt als hoch effizient. Auch der Arbeitgeber spart sich Lohnnebenkosten und partizipiert somit an der zusätzlichen Altersvorsorge seiner Mitarbeiter mit.

Ein weiterer Weg, um die Tantieme brutto für netto einzustreichen führt über Sachzuwendungen. Jeder Arbeitnehmer kann von seinem Arbeitgeber bis zu 10.000 Euro im Jahr als Sachzuwendung erhalten. Voraussetzung dabei ist, dass dem Arbeitnehmer kein Bargeld gewährt wird. Daher bietet sich eine Zahlung per Kreditkarte wie einer MasterCard an. Die Sonderzahlung kann dann wie Bargeld angewendet werden und ist für beide Parteien außerordentlich lukrativ.

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