Wie erhöhe ich kostengünstig das Gehalt?

kostengünstig Gehalt erhöhen

Benefitcard 44€ Sachbezug

Eine echte Alternative zur klassischen Gehaltserhöhung. 

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Benzingutschein

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, mehr Geld in der Tasche zu haben. mehr

10.000€ Sachbezug

Ein Arbeitgeber gibt seinem Arbeitnehmer als zusätzliche Vergütung eine Sachzuwendung. 

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Parkplatzüberlassung

Der eigene Parkplatz ist für Mitarbeiter eine sehr begehrenswerte betriebliche Zusatzleistung. mehr

Essensmarken

Viele Firmen gewähren ihren Mitarbeitern neben dem Gehalt weitere Vergünstigungen. 

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Telekommunikationsgeräte des AG

Personen, die mehr leisten als der Durchschnitt, erwarten Anerkennung für ihren Einsatz. mehr


60€ für besondere Anlässe

Besondere Anlässe wie Geburtstage, Jubiläen und bestandene Prüfungen können mit Blumen und Genussmittel prämiert werden. mehr

betriebliche Altersversorgung

Arbeitnehmer haben gesetzlich gesicherten Anspruch auf eine Entgeltumwandlung. mehr

Telefonkosten

Gute, engagierte Mitarbeiter, die mehr leisten als nur das zwingend Notwendige. mehr


Wohngeld

Zu den Sachzuwendungen, die ein Arbeitgeber den Arbeitnehmern einräumen kann, gehört unter anderem die Dienstwohnung. mehr

Jobticket

Werden die Rahmenbedingungen beachtet, ist eine Unterstützung des Arbeitgebers für das Jobticket sowohl ein ökonomisch als auch ökologisch sinnvolles Instrument. mehr

Internetpauschale

Liegt der gewährte Betrag aber bei maximal 50 Euro, so kann dieser pauschal mit 25 % versteuert werden. mehr


Benefitcard

Um Mitarbeiter zu motivieren und stärker an das Unternehmen zu binden, wird zunehmend Kreativität gefragt. Aufgrund des Mangels an Fachkräften in vielen Branchen, werden betriebliche Zusatzleistungen immer wichtiger. Diese erleben durch freiwillige Zusatzleistungen Wertschätzung durch ihren Dienstherren. Das Image des Arbeitgebers wird auf einfache Art und Weise verbessert, was ihnen auch die Rekrutierung neuer Fachkräfte erleichtert.

Eine gute Idee, um die Stimmung in der Belegschaft zu verbessern, sind Sachzuwendungen. Diese stellen ein tolles wie flexibles Instrument der Personalsteuerung dar. Zusätzlich zum Gehalt können diese im Rahmen der Freigrenze von 44 Euro ohne Steuern und Sozialabgaben den Mitarbeitern zur Verfügung gestellt werden. Der Aufwand für den Arbeitgeber ist in der Administration gering. Eine echte win-win-Situation entsteht dabei. Der Arbeitnehmer hat mehr netto von seinem Bruttolohn übrig und der Arbeitgeber spart Lohnnebenkosten ein. Außerdem schafft er es die Mitarbeiter zu motivieren und zu binden. Eine echte Alternative zur klassischen Gehaltserhöhung also.

Beliebte Sachzuwendungen sind beispielsweise Tankgutscheine, Gutscheinkarten oder Prepaid-Kreditkarten. Gerade Gutscheine und Kreditkarten sind einfache wie flexible Bausteine. Der Arbeitnehmer erhält eine aufgeladene Kreditkarte und kann diese an einem Ort seiner Wahl einlösen. Es gibt keine Bindung an eine feste Einlösungsstelle. Ob er das Guthaben zum Tanken, Shoppen oder im Restaurant einsetzt, bleibt ihm überlassen. Die Kreditkarten können mit dem Firmenlogo bedruckt werden, um die Identifikation des Mitarbeiters mit seinem Arbeitgeber zu steigern.

In dem Zusammenhang sind auch sogenannte "anlassbezogene Zuwendungen" interessant. Der Arbeitgeber darf seinen Angestellten bei Jubiläen, Geburtstagen oder anderen besonderen Ereignissen bis zu dreimal jährlich im Wert von 60 Euro etwas schenken. Lediglich eine Barauszahlung ist untersagt. Daher eignen sich Prepaid-Kreditkarten auch bei diesen Anlässen bestens.

Benzingutschein

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, mehr Geld in der Tasche zu haben. Der Arbeitgeber spielt hierbei eine große Rolle. Gehaltserhöhungen ziehen jedoch Steuern nach sich. Anders als Zusatzleistungen, die der Arbeitgeber übergibt. Ein Beispiel hierfür bildet ein Gutschein. Sehr begehrt auf diesem Gebiet ist der Tankgutschein, der auch Benzingutschein genannt wird. Ein Arbeitgeber ist in der Lage, seinem Mitarbeiter unversteuert einen Benzingutschein zu überreichen. Dieser Gutschein kann vom Mitarbeiter entgegengenommen werden, ohne steuerliche Abgaben zahlen zu müssen. Somit erhält der Arbeitnehmer den vollen Wert dessen, was der Arbeitgeber gibt. Diese Methode ist in vielen Unternehmen anerkannt und so verlassen jeden Tag einige Benzingutscheine ein Unternehmen. Von dieser Methode profitieren beide Parteien. Vorab der Arbeitnehmer, da er in vollem Maße genießen kann, was der Arbeitgeber gezahlt hat. Dazu noch der Arbeitgeber, der die Motivation seines Arbeitnehmers steigern konnte, da er ihm etwas mit einem großen Endwert überreicht hat, allerdings nicht durch eine Gehaltserhöhung. Fast jeder erreicht seine Arbeitsstelle mit dem Auto und kann somit Verwendung für einen Gutschein dieser Art finden.

10.000€ Sachbezug

Ein Arbeitgeber gibt seinem Arbeitnehmer als zusätzliche Vergütung eine Sachzuwendung.
Der Geldeswert der Sachzuwendungen kann mit einer Pauschalsteuer von 30 % versteuert werden, wenn bestimmte Bedingungen erfüllt sind. Eine Bedingung ist, dass die Zuwendungen aus betrieblichen Gründen gegeben werden und zusätzlich zum Lohn anfallen. Oder es sind Geschenke an den Mitarbeiter. Es darf sich nicht um Geld handeln. Eine Pauschalisierung darf nicht durchgeführt werden, wenn die Zuwendungen für einen Empfänger im Wirtschaftsjahr 10.000 Euro übersteigen oder eine einzelne Zuwendung den Betrag von 10.000 Euro übersteigt. Die Sachzuwendungen werden in dem Jahr pauschalisiert, in dem sie entstehen. Die Pauschalisierung gilt dann für alle Sachleistungen und für alle Mitarbeiter, die diese bekommen.
Sind die Bedingungen erfüllt, muss der Arbeitgeber als Steuerpflichtiger auf die Bemessungsgrundlage für den Betrag achten, von dem die Pauschalsteuer von 30 % erhoben werden darf. Dass ist meist der Wert der Aufwendungen des Arbeitgebers zuzüglich der Umsatzsteuer. Die Pauschalsteuer und den Solidaritätsbeitrag, vielleicht auch noch die Kirchensteuer, muss der Arbeitgeber zahlen. Beim Empfänger bleibt sie unberücksichtigt. Der Arbeitgeber kann aber im Arbeitsvertrag festschreiben, dass der Mitarbeiter ihm die Pauschalsteuer zurückzahlt. Beispiel: Ein Arbeitgeber schenkt seinem Mitarbeiter eine zusätzliche Vergütung zum Arbeitslohn, etwa eine Urlaubsreise im Jahr 2016. Diese Reise kostet den Arbeitgeber einschließlich Umsatzsteuer 1.000 Euro. Auf diese 1.000 Euro werden nun 30 % Steuern, 5,5 % Soli und möglicherweise noch Kirchensteuer erhoben. Mit der Möglichkeit der Steuerpauschalierung von 30 % erhält der Arbeitgeber den Vorteil, dass er das Vergütungssystem seines Betriebes gestalten kann, so dass Arbeitnehmer für Verdienste belohnt werden können und er selbst dabei beträchtliche Einsparungen hat. Einen Praxistipp erhalten Sie hier.

Parkplatzüberlassung

Der eigene Parkplatz ist für Mitarbeiter eine sehr begehrenswerte betriebliche Zusatzleistung. Arbeitgeber müssen die steuerliche Würdigung beachten, wenn sie ihren Angestellten einen kostenlosen Stellplatz zur Verfügung stellen.
Parkplatz für Mitarbeiter: Würdigung in der Lohnsteuer
Wenn bei dieser betrieblichen Zusatzleistung der Entlohnungscharakter im Vordergrund steht, kann sie als geldwerter Vorteil der Lohnsteuer unterliegen - wie die Privatnutzung eines Firmenwagens. In vielen Firmen überwiegt aber das eigenbetriebliche Interesse. Wenn der Arbeitgeber dieses gegenüber dem Finanzamt überzeugend darlegen kann, hat die Parkplatzgestellung keine lohnsteuerlichen Folgen. Ein Arbeitgeberinteresse lässt sich schon dann nachweisen, wenn aufgrund der Verkehrssituation in der betreffenden Stadt ein pünktlicher Arbeitsbeginn der Mitarbeiter ohne Stellplatz unwahrscheinlich wäre. Sie müssten einfach zu lange in der Umgebung ihrer Firma nach einer Abstellmöglichkeit für ihr Fahrzeug suchen. Dass sie deswegen eine Stunde früher daheim losfahren, muss als unzumutbar gelten. Das Finanzamt vermutet hingegen regelmäßig einen geldwerten Vorteil für die Arbeitnehmer, wenn nur die Führungsriege des Unternehmens kostenlose Parkplätze erhält. Das betrifft auch und gerade eine Anmietung von Tiefgaragenplätzen. Arbeitgeber sind eher auf der sicheren Seite, wenn sie die Stellplätze auf dem eigenen Betriebsgelände zur Verfügung stellen. Eine Anmietung von externen Flächen ist dennoch ohne geldwerten Vorteil für die Arbeitnehmer möglich, wenn das betriebliche Interesse ganz eindeutig überwiegt und alle Arbeitnehmer gleichmäßig begünstigt werden.
Umsatzsteuer bei der Vermietung von Parkplätzen an Angestellte
Es gibt auch den Fall, dass Firmen für ihre Belegschaft Parkplätze anmieten, diese aber nicht vollkommen kostenlos ihren Mitarbeitern überlassen. Sie erheben einen gewissen Obolus für jeden vergebenen Stellplatz, weil es möglicherweise zu wenige davon gibt. Das ist natürlich statthaft, unterliegt aber der Umsatzsteuer. Vielfach vermieten die Firmen den Parkplatz an die Kollegen für weniger Geld, als sie selbst dafür bezahlen. Der Betrag wird vom Gehalt einbehalten. Dabei müssen die begünstigten KollegInnen auch die Umsatzsteuer zahlen, die schließlich die Firma an den Vermieter ebenfalls entrichtet.

Essensmarken

Viele Firmen gewähren ihren Mitarbeitern neben dem Gehalt weitere Vergünstigungen. Die Summe und Ausgestaltung dieser betrieblichen Zusatzleistungen kann bei Mitarbeitern den Ausschlag geben, die Firma zu wechseln oder dem Unternehmen treu zu bleiben. Die Ausgabe von Essensmarken als Verpflegungszuschuss ist eine Alternative. Diese Marken können von dem Mitarbeiter in einer betriebseigenen Kantine oder in nahegelegenen Restaurants oder Lebensmittelläden eingelöst werden. Der Arbeitnehmer erhält durch den Verpflegungszuschuss eine ausgewogene Mahlzeit zu günstigen Konditionen und kann in der Kantine aus einem Angebot von mehreren Speisen wählen. Häufig bietet die Werkskantine die Möglichkeit für eine vegetarische oder besonders fettarme Ernährung. Viele Arbeitnehmer nutzen das Angebot, um einmal am Tag eine warme Mahlzeit zu erhalten, ohne selber daheim am Herd stehen zu müssen. Ein weiterer Vorteil bei der Ausgabe von Essensmarken liegt darin, dass die Gesundheit der Arbeitnehmer durch eine ausgewogene Ernährung profitiert. Damit kommt der Arbeitgeber gleichzeitig seiner Fürsorgepflicht gegenüber seinen Angestellten nach. Die Arbeitnehmer freuen sich über eine abwechslungsreiche und gesunde Ernährung, die sie schnell und unkompliziert erhalten können. Der Arbeitgeber muss jedoch darauf achten, dass die seitens der Steuergesetzgebung erlaubten Beträge nicht überschritten werden. Sofern diese überschritten werden, sind sie als geldwerter Vorteil zu versteuern.

 

Telekommunikationsmittel des Arbeitgebers

Gute, motivierte Mitarbeiter sind das Herzstück jedes erfolgreichen Unternehmens. Personen, die mehr leisten als der Durchschnitt, erwarten Anerkennung für ihren Einsatz. Um engagierte Arbeitnehmer anzulocken bzw. im Unternehmen zu halten, bieten sich neben monetären Zuwendungen auch Sachleistungen an. So kann der Arbeitgeber dem Mitarbeiter z.B. einen PC, einen Laptop, ein Tablet oder ein Smartphone unentgeltlich und steuerfrei auch für private Zwecke zur Verfügung stellen. Dies gilt auch für Software und etwaiges Zubehör. Die private Nutzung kann sowohl im Betrieb als auch zu Hause, z.B. in der Wohnung des Arbeitnehmers, erfolgen. Schenkt der Arbeitgeber dem Mitarbeiter Geräte, so ist dies steuerpflichtig. Allerdings lässt sich die Lohnsteuer mit 25 % pauschalieren. Der Zugang zu neuen Medien und neuen Technologien bietet für beide Seiten Vorteile. Der Arbeitnehmer kann auch privat kosten- und steuerfrei neueste Technik verwenden und bleibt am Puls der Zeit. Und der Arbeitgeber hat einen loyalen Mitarbeiter, der im Umgang mit moderner Technik versiert ist. Es ist sinnvoll, diesbezügliche Abmachungen schriftlich festzuhalten.              

60€ für besondere Anlässe

Aufmerksamkeiten für Mitarbeiter sind monatlich bis zu der sogenannten Freigrenze pro Person von 60,00 Euro als Betriebsausgabe abzugsfähig. Die erwähnte betriebliche Ausgabe zählt allerdings nur dann nicht zum steuerpflichtigen Arbeitslohn, wenn sie nicht überschritten ist. Die genannte Freigrenze gilt inklusive der gesetzlichen Umsatzsteuer. So bald sie überschritten wird, muss die gesamte Betriebsausgabe der Lohnsteuer und der Sozialversicherung unterworfen werden. Um die Aufmerksamkeiten gewinnmindernd berücksichtigen zu können, müssen besondere Anlässe für die Gewährung dieser vorliegen. Zum Beispiel ein gemeinsames Essen der Mitarbeiter bei einem gemeinsamen Teammeeting oder nach einem absolvierten Arbeitseinsatz. Besondere Anlässe wie Geburtstage, Jubiläen und bestandene Prüfungen können mit Blumen und Genussmittel prämiert werden. Sachzuwendungen in Form von Gutscheinen oder weiteren Sachgeschenken wie zum Beispiel Büchern oder Tonträgern unterliegen ebenso der Freigrenze. Zu weiteren Betriebsausgaben in der erläuterten Form gehören unter anderem auch Kaffee, Tee, Gebäck und weitere Getränke, die der Unternehmer seinen Mitarbeitern steuer- und sozialversicherungsfrei reichen kann. Einen Praxistipp erhalten Sie hier.

 

Betriebliche Altersversorgung

Die betriebliche Altersversorgung ist eine Leistung vom Arbeitgeber. Sie ist keine betriebliche Zusatzleistung mehr. Das neue politische Credo ist, das sich betriebliche Altersversorgung lohnen kann. Dies ist vielfach verbreitet worden. Das Konzept beruht auf Erfahrung. Erfolgreich haben sich erste Altersvorsorgen auf betrieblicher Trägerschaft bewährt. Anfangs ergänzten sie nur die gesetzlichen Rente – inzwischen ist sie in vielen Betrieben gesichert. Die gesetzlichen Bedingungen stecken die richtigen Rahmen ab. Arbeitnehmer haben gesetzlich gesicherten Anspruch auf eine Entgeltumwandlung. Teile des Lohns oder Gehalts werden für eine Betriebsrente angespart. Die betriebliche Versorgung fürs Alter kann durch die staatliche Förderung noch dem Modell von Riester finanziell gefördert werden. Der Arbeitgeber kann eine von fünf Durchführungswegen der betrieblichen Altersversorgung festlegen. Er kann dazu einen externen Versorgungsträger beanspruchen. Hier einige der grundlegenden Informationen zu den Durchführungswegen.  Eine an einen Betrieb gebundene Altersversorgung kann

  • in Form einer Direktversicherung,
  • im Rahmen einer Pensionskasse,
  • gesichert über einen Pensionsfonds,
  • als Direktzusage oder Pensionszusage oder
  • vermittels einer Unterstützungskasse
ausgeführt und angespart werden. Den Weg der Durchführung wählt per Gesetz grundsätzlich der zum Zeitpunkt des Aufbaus aktuelle Arbeitgeber aus. Tarifverträge vermögen die Auswahl von Durchführungswegen und von Versorgungsträgern einschränken, wenn die tariflichen Regelungen für beide Arbeitnehmer und Arbeitgeber gleicher Weise rechtlich bindend sind. Es gibt viele Gestaltungsmöglichkeiten und Kombinationen der einzelnen Durchführungswege. Welche Lösungen es konkret bei einem Arbeitgeber gibt, erfährt ein Arbeitnehmer direkt von seinem Arbeitgeber. Ein Betriebsrat kann informell beraten. Die genannten Partner der Durchführungswege können beraten und individuelle optimale Kombinationen anbieten. Personaler, Personalreferenten oder Personalmanager sind Ansprechpartner in größeren Betrieben, die als Beauftragte der Arbeitgeber beratend und in der Ausführung unterstützend eingebunden sein können.

Telefonkosten für geschäftliche Gespräche

Gute, engagierte Mitarbeiter, die mehr leisten als nur das zwingend Notwendige, sind einer der wichtigsten Erfolgsfaktoren für ein Unternehmen. Entsprechend ihrer Leistung erwarten diese Personen Anerkennung. Ohne Honorierung wandern solche Mitarbeiter oftmals rasch wieder ab, wenn andere Unternehmen mehr Vorteile bieten. Bei dieser Anerkennung muss es sich nicht primär um Geld handeln. Auch materielle oder geldwerte Vorteile können als Belohnung dienen. So ist es einerseits möglich, dem Arbeitnehmer ein dienstliches Telefon oder Smartphone auch für die private Nutzung ohne Kosten zu überlassen. In diesem Fall sind sowohl die Nutzung als auch die privaten Gesprächsgebühren, welche der Arbeitgeber trägt, steuerfrei. Die Nutzung der Geräte kann auch außerhalb des Betriebes, z. B. in der Wohnung des Arbeitnehmers, erfolgen. Andererseits kann der Arbeitgeber aber auch Telefongebühren für dienstlich veranlasste Gespräche von einem Gerät des Mitarbeiters steuerfrei erstatten. Dies kann entweder mittels Einzelnachweis oder pauschal erfolgen. Für die pauschale Variante dürfen 20 % von den durchschnittlichen Kosten der letzten 3 Monate, höchstens allerdings 20 Euro pro Monat, steuerfrei bezahlt werden. Das private und berufliche Umfeld verbindet sich immer mehr. Manchmal haben private Gespräche auch beruflich positive Auswirkungen. Gute Mitarbeiter belohnen solche Anerkennung mit Loyalität und sind dann eventuell auch noch 2 Minuten nach Dienstschluss erreichbar.

Wohngeld

siehe Dienstwohnung. Hier klicken.

Jobticket

Fast jeder Arbeitnehmer muss heutzutage eine mehr oder weniger lange Anreise zum Arbeitsort in Kauf nehmen. Der zähe morgendliche Frühverkehr oder der abendliche Heimreisestau sind zwei der unangenehmen Folgen. Besteht die Möglichkeit auf öffentliche Verkehrsmittel umzusteigen, verringert dies vor allem in Ballungszentren oftmals die Hin- und Rückreisezeit. Aber auch eine Fahrkarte muss bezahlt werden. Je nach Ort und Entfernung kann sich eine Monatskarte mit bis zu 100 Euro zu Buche schlagen. Diese Kosten können zwar in der Steuererklärung berücksichtigt werden, bezahlen muss man sie aber sofort. Eine Unterstützung durch den Arbeitgeber kann hierbei helfen. Das Unternehmen kann z. B. einen Teil zu den Kosten der Monatskarte beisteuern und der Arbeitnehmer übernimmt den Rest. Das Unternehmen kann den Mitarbeitern das Jobticket aber natürlich auch gänzlich spendieren. Übernimmt der Arbeitgeber Kosten für die Fahrkarte, ist dieser Sachbezug bis zu einer Freigrenze von 44 Euro steuerfrei. Überschreitet man aber diese Freigrenze, so muss man den gesamten Betrag versteuern und auch entsprechend den Anteil zur Sozialversicherung bezahlen. Aufpassen muss der Arbeitnehmer vor allem auch dann, wenn er mehrere Sachbezüge erhält, da diese summiert werden. Vor allem auch für Auszubildende ist dies eine interessante Zusatzleistung, da die Anreisekosten bei einem doch noch geringeren Arbeitsentgelt getragen werden müssen. Unterstützung hierbei kann die Attraktivität einer Ausbildungsstelle noch erhöhen. Werden die Rahmenbedingungen beachtet, ist eine Unterstützung des Arbeitgebers für das Jobticket sowohl ein ökonomisch als auch ökologisch sinnvolles Instrument.

Internetpauschale -50€

Das Internet bzw. ein Internetzugang ist mittlerweile für viele Arbeitnehmer ein unverzichtbares Arbeitsinstrument. Neben dem Benutzen unternehmensbezogener Webanwendungen und dem Versenden von Emails, dient das Internet vor allem auch als primäre Wissens- und Kontaktquelle. Kaum jemand will privat darauf verzichten. Unterstützung hierfür durch den Arbeitgeber bildet also gewissermaßen auch eine Brücke zwischen Beruf und Privatleben. Diese Zusatzleistung ist zwar steuerpflichtig, liegt der gewährte Betrag aber bei maximal 50 Euro, so kann dieser pauschal mit 25 % versteuert werden. Sozialversicherungsbeitrag fällt keiner an. Viele Mitarbeiter nutzen ihren privaten Internetanschluss auch für berufliche Tätigkeiten oder zu Weiterbildungszwecken. Eine Unterstützung in Form einer Internetpauschale trägt diesem Umstand Rechnung. Vor allem auch Auszubildende können von dieser Zusatzleistung sehr profitieren, öffnet das Internet doch das Tor zu einer unüberschaubaren Fülle an Lern- und Informationsmaterial, welches bei der Ausbildung sehr unterstützen kann. Neben der höheren Unternehmensbindung gewinnt der Arbeitgeber dabei auch Mitarbeiter, welche sich selbständig informieren und mit neuen Medien umgehen können.

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